Hey Du zauberhafte Mama,
manchmal schreibe ich diese Tagebuch-Notizen direkt aus dem Leben heraus.
Aus Momenten, die unscheinbar wirken und doch viel darüber erzählen, wie wir innerlich mit uns umgehen.
Sie sind nicht fertig gedacht. Nicht sortiert. Sondern ein kurzes Innehalten mitten im Alltag.
Was geschieht, wenn ich aufhöre, gegen mich zu arbeiten
Manchmal ist da keine große Erschöpfung. Kein Zusammenbruch und kein lauter Moment.
Nur dieses stetige innere Bereitsein. Ein Funktionieren, das kaum auffällt,
weil es schon so vertraut ist.
Ich spüre, wie viel Kraft es kostet, mich innerlich anzutreiben. Nicht hart.
Eher wie ein leiser Druck, der sagt: So darf es noch nicht sein.
Und dann taucht der Wunsch auf, genau das loszuwerden.
Das Funktionieren. Die Härte. Den Frust.
Doch je mehr ich etwas unbedingt weg haben will, desto enger wird es in mir.
Desto größer wird der Widerstand.
Widerstand fühlt sich nicht sanft an. Er macht müde, unruhig und getrennt.
Sanftheit beginnt für mich nicht dort, wo alles leicht ist.
Sondern dort, wo ich aufhöre, gegen mich zu arbeiten.
Ein Moment,
in dem nichts verändert werden muss. Und auch nichts verstanden. Nichts gelöst.
Nur wahr.
SanftMut ist für mich kein Ziel.
Es ist eine Erinnerung. Eine Haltung, die leise spürbar wird, wenn der innere Widerstand nachlässt.
Mehr zu dieser Haltung findest Du hier: SanftMut
Alles Liebe – Susanne 💛