Stille

Hey Du zauberhafte Mama,

Manchmal schreibe ich diese Tagebuch-Notizen genau dann, wenn das Leben ein Stück zu laut geworden ist.
Wenn ich für einen Moment still werden möchte, um zu spüren, was der Tag in mir hinterlassen hat.
Diese kleinen Einträge helfen mir, mich wieder zu sammeln.  Unperfekt, nicht ausführlich, sondern einfach so, wie ich gerade bin.

Tagebuch Notizen, Stille ©Susanne Reinhold

Was Stille mir zeigt

Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass Stille kein Luxus ist, sondern eine Art innerer Boden.
Früher fand ich sie nur draußen, im Wald, wenn ich mit meiner Hündin unterwegs war. Diese Wege waren wie ein Durchatmen, wie ein leises Nachhausekommen zu mir selbst.

Heute finde ich diese Momente mitten im Mama-Alltag.  Ganz einfach zwischen Geschirr, Stimmen, Gedanken und Aufgaben. Nicht immer und eher unregelmäßig. Aber immer dann, wenn ich mich traue, mal für einen Moment alles liegen zu lassen. Dann sitze ich einfach da. Und die Welt wird ein kleines bisschen weicher.

In dieser Stille darf ich ehrlich hinschauen:
Was trägt mich wirklich?
Was ist nur Lärm von außen?

Und manchmal merke ich, dass ein einziger stiller Atemzug mehr verändert als hundert gut gemeinte Vorsätze.
Weil Stille mich erinnert, dass ich nicht rennen muss, um „irgendwo“ anzukommen.

Alles Liebe – Susanne 💛

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