Wer ist Susanne?

S – sensitiv, Sachbearbeiterin

U –umsichtig, Umsorgefrau

S – sorgfältig, Saubermacherfrau

A – achtsam, Arbeiterin

N – natürlich, Nothelferin

N – naturverbunden, Nahrungsmittelverkäuferin

E – einfühlsam, Ehefrau

Susanne, bedeutet die Lilie. Das sind nur einige wenige Worte, die sich aus meinem Namen zusammensetzen lassen. Ich bin noch viel mehr als das, was sich aus meinem Namen ableitet oder in meinem Lebenslauf steht. Unser Verstand findet viele Rollen für uns, die wir spielen können.

Wer bin ich? …ich bin mein tiefster Wunsch…

„Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens, sind der Tag an dem du geboren wurdest und der an dem du herausfindest, warum…“ (Mark Twain)

Ich wünschte mir Liebe und Harmonie im Leben, bis ich herausfand, dass ich die Liebe selbst bin und somit alles in Harmonie bringen kann.

Ich wünschte mir Veränderung und Neues im Leben, bis ich herausfand, dass ich die Veränderung selbst bin.

Ich wünschte mir immer heil und gesund zu sein, bis ich herausfand, dass ich mein eigener Heiler bin.

Ich wünschte mir mehr Freude im Leben, bis ich herausfand, dass ich selbst die Freude bin.

Ich wünschte mir mehr Bewusstsein im Leben und im Umfeld, bis ich herausfand, dass ich selbst das Bewusstsein bin.

Ich bin mitten im Leben! Mensch, Naturliebhaberin, Mutter, Seele, Partnerin, Freundin, Abenteuerin… Somit freue ich mich, Euch in diesem Bewusst-Sein aus dem Herzen schreiben zu dürfen über „Reines und Weißes“. Aus reiner Freude am Nähen und kreativen Gestalten, findet Ihr bei mir auch individuelle Stücke, die Euer Leben bereichern.

Wie ich zum Nähen kam… meine persönliche Geschichte

Susanne Reinhold  

„Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.“(Zitat von Augustinus Aurelius)

Als ich in der 6. Klasse war, hatten wir in der Schule Hauswirtschaftsunterricht. Viele kennen das sicher noch aus ihrer Kindheit. Wir Mädchen lernten das Nähen an der Nähmaschine und die Jungen das Werkeln in einer Werkstatt. Ich hatte viel Freude daran.

Demnach lerneten wir viele Nähte, zu versäubern, schneiden und abmessen. Abschließend, haben wir ein Kissen genäht. Ich wollte es einem Jungen schenken, den ich zu dieser Zeit sehr mochte. Auf dem Kissen war eine Applikation mit seinem Namen genäht. Meine ganze Liebe steckte in diesem Projekt. Er lehnte es ab. Ich bekam sozusagen „einen Korb“ von ihm. Gleichenfalls wollte er nur eine tiefergehende Freundschaft, wenn ich mich ändere. Warum ändern? Ich bin so, wie ich bin… Dies hat mich so getroffen, dass ich viele Jahre keine Nähmaschine mehr angerührt habe.

Viele Frauen in meinem Umfeld und vor allem, meine Mutter konnten nähen. Ich bewunderte die Kreativität, die Freiheit, sich alles selbst gestalten zu können. Ich gab also alles was ich zu Nähen hatte ab, an meine Mutter oder eine Änderungsschneiderei. Also wurde dieses Leid in mir immer größer. Mittlerweile war ich selbst Mutter. Die Wunde war noch immer da!

Als meine Tochter eines Tages, ein besonderes Kostüm wollte, dass es anscheinend nirgends zu kaufen gab, versuchte ich es erneut. Ich besorgte den passenden Stoff. Eine Nähmaschine hat mir eine Freundin ausgeliehen. Nach etlichen Stichen, war diese dann reif für die Reparatur und das Kostüm auch nicht fertig. Ich war zutiefst deprimiert und machte mich selbst nieder.

Wieder einige Jahre später… in meinem Umkreis nähten immer noch einige Frauen und meine Tochter wollte es nun auch lernen. Also entschied ich mich, eine eigene Nähmaschine zu kaufen und es von Grund auf, neu zu lernen. Ich nahm mir Nähstunden und mit der Zeit, entstand ein Projekt nach dem anderen. Es machte mir einfach Freude. Dieses Gefühl, wie damals als Kind. Ich könnte Stundenlang so weiter machen. Ich müsste noch nicht mal essen…

Hier kannst Du mich dabei unterstützen:
Nähstunde spendieren ~Danke!

Wie ich zum schreiben kam…meine persönliche Geschichte

Notizbücher by Susanne Reinhold

„Das Leben wird Dich immer belohnen, unterstützen und Dir ungeahnte Türen öffnen, wenn Du Deiner inneren Wahrheit folgst.“ (Zitat von Anssi)

Als junger Mensch habe ich über die Schrift, meine Kreativität ausgedrückt. Da ging es mir vorrangig, ums „Schön Schreiben“. Beispielsweise habe ich Buchstaben verschönert, ganz edel mit Feder und Tinte geschrieben und Graffiti gemalt. Später entstanden daraus tolle Etiketten, ansprechende Werbeschilder, Einladungskarten und sonstige Grüße. In dieser Zeit hatte ich schon ein Faible für Zitate. Sie hatten den Klang von Wahrheit, von Tiefe und von Berührung. Manche sammelte ich, manche verinnerlichte ich mir und einige gingen auch wieder aus meinem Leben. Da begriff ich, dass Zitate nur Wegweiser sein können. Dass jeder seine Wahrnehmung hat und dass sich jedem die Wahrheit zeigt, wenn man offen dafür ist.

Nebenbei dichtete und reimte ich auch Glückwünsche, spannende Geschichten, Newsletter, Vorträge und humorvolle Reden. Am meisten bewegten mich allerdings die Briefe und Texte, die von Herzen kamen. Hier sprach meine Seele! Erst ganz leise. Somit fühlte ich tiefe Wahrheit, Berührung, Umarmung, Liebe & Dankbarkeit. Es ging ganz leicht. Den richtigen Moment zum Schreiben, zeigte sie mir.

Ich setzte mich mit den tiefen Themen meines Lebens auseinander, denn es lief manchmal nicht alles wunderbar. Für einige Zeit dachte ich, ich wäre angekommen am Ziel und habe alles verstanden und gecheckt, aber dieser Zeitpunkt kommt nicht. Wir entwickeln uns immer weiter. Sozusagen, wachsen wir mit unseren Aufgaben!  Mich mit den Menschen auszutauschen war deswegen ein inniges Bedürfnis, weil ich ihnen helfen wollte.

Meine ersten Versuche in der Familie und im Freundeskreis, waren sehr gemischt. Ich habe alles erlebt von „Lass mich in Ruhe, mit Deinem Kram.“ „Du spinnst…“ oder auch „Du kannst das so gut erzählen und rüberbringen…WoW!“ Lange Zeit habe ich mich deshalb zurück weisen lassen, wurde belächelt und habe mich versteckt. Es war schwer und der Ruf meiner Seele, wurde immer lauter.

Ganz nach dem Motto: Sei wie Du bist, es kommt sowieso raus! Deshalb, schreibe ich nun in meinem Blog, über meine tiefen Themen des Lebens, meine Erkenntnisse und meine Reise. Sie kommen von Herzen. Ganz leicht. So öffnen sich neue Möglichkeiten und die Menschen finden zu mir und können sich inspirieren lassen oder ein Stück des Weges mit mir gemeinsam gehen. Es gibt kein Muss & Soll, nur können & dürfen. Es gibt nur SEIN und das wahrhaftig, im Moment.