Alle Artikel mit dem Schlagwort: Loslassen

Minimalismus zu Hause, Weinbergschnecke trägt ihr minimalistisches Zuhause immer mit ©Reinweiß by Susanne Reinhold

Minimalismus zu Hause

„Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche.“ (Sokrates) Das Buch, dass mich auf meinem Weg weitergebracht hat, war unter anderem „Feng Shui, gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston. Am wesentlichsten war allerdings für mich, die Befreiung von Gerümpel und das Ordnen und Sortieren unliebsamer Dinge. Obwohl Minimalismus (englisch: Minimal-Art) eigentlich aus der Kunst kommt und sich dort bereits versuchte abzusetzen von anderen Kunstrichtungen, hat dieses Phänomen auch im Einrichten von Wohnungen Anklang gefunden. Interessanterweise strebt Minimalismus in der Kunst, nach schematischer Klarheit, Logik und Entpersönlichung. So gilt es seit einigen Jahren, auch als Wohntrend und als Lebensstil umzusetzen. Aber ist das dann wirklich meins?

Rückspiegel, die Vergangenheit annehmen - ©Susanne Reinhold

Die Vergangenheit annehmen

„Das Leben, kann nur in der Schau nach Rückwärts verstanden, aber in der Schau nach vorwärts gelebt werden.“ (Zitat von Søren Kierkegaard) Wie leicht nehmen wir gegenüber den vermeintlichen Fehlern und dem Unglück in der Vergangenheit, eine negative Haltung ein. Wenn wir in den Rückspiegel unseres Lebens schauen, entdecken wir Berge & Täler. Wir alle kennen Formulierungen wie: „Hätte ich nur Dies oder Das gemacht…“ oder „wäre ich damals lieber so vorgegangen…“. Die Vergangenheit annehmen heißt, den Weg im Jetzt zu akzeptieren, für den wir uns damals entschieden haben. „Dieser Mensch, hat mir Dieses oder Jenes angetan…“ oder „Ich hatte eine schwere Kindheit und deshalb bin ich so….“, sind Sätze die wir auch zu Gute kennen oder die wir erzählt bekommen. Die Vergangenheit annehmen heißt, all das den Menschen und Seelen zu vergeben, was sie uns scheinbar angetan haben.

Loslassen, reine Haut, fasten © Reinweiß by Susanne Reinhold

Reine Haut, Fasten und Loslassen

„Die Schönheit des Menschen erschöpft sich nicht in seinem Aussehen – seine Ganzheitlichkeit ist entscheidend!“  (Zitat von Dieter Gropp) Viele Menschen machen sich Gedanken um ihre reine Haut. Es wird vieles probiert an unterschiedlichen Cremes, Seifen, Gels, Wässerchen und Salben. Es wird rasiert, gepudert, bemalt, geliftet, gespritzt, bestrahlt, gezupft, geknetet, massiert und akupunktiert. Einige Maßnahmen sind davon sicherlich sehr hilfreich, aber der entscheidende Punkt für reine Haut ist, es ganzheitlich anzugehen. Meine Haut war schon immer sehr empfindlich. Sie zeigte mir, wenn etwas nicht in Balance war. Unsere Haut als größtes, äußeres Organ, verbindet uns mit unserer Umwelt und schützt uns gleichzeitig vor ihr. Sie speichert verschiedene Konflikte, die wir mit uns selbst oder der Umwelt haben. Nichts ist zufällig dort, wo es ist. Wir können die Ursache herausfinden. Dazu gehört ehrliche, innere Arbeit. Als ich dies in meinem Leben verstanden habe, war ich schon mittendrin im Heilungsprozess. Des Weiteren können wir unseren Konsum umstellen bzw. reduzieren. Viele Forschungen haben ergeben, dass tierisches Eiweiß und die ganzen künstlichen Lebensmittel und Zusätze, unsere Körper krank machen. …