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Reiner Frieden ~ fängt von innen an

Friedenstaube, Frieden ©Susanne Reinhold

„Damit es Frieden in der Welt gibt, müssen die Völker in Frieden leben. Damit es Frieden zwischen den Völkern gibt, dürfen sich die Städte nicht gegeneinander erheben. Damit es Frieden in den Städten gibt, müssen sich die Nachbarn verstehen. Damit es Frieden zwischen den Nachbarn gibt, muss im eigenen Haus Frieden herrschen. Damit im Haus Frieden herrscht, muss man ihn im eigenen Herzen finden.“ (Zitat von Laotse)

Reiner Frieden ~ fängt von innen an!…

Mein heutiger Impuls für diesen Beitrag, war der 1. Maifeiertag. Eigentlich wollte ich ihn auch direkt an diesem Tag veröffentlichen. Dies hätte richtig gut gepasst. Es hat sich für mich einfach nicht stimmig angefühlt. Mein Kopf hatte etliche Vorschläge, bei denen ich Kompromisse eingegangen wäre. Wie kann ich hier über dieses Thema schreiben, wenn ich selbst nicht in meinem Frieden bin? Es kamen alte Ängste hoch und ich hatte wenig geschlafen. Ich wollte allein sein und das machen, wonach mir ist.

Es musste mit mir und dem Beitrag zu tun haben, denn es war nichts stimmig. Das Foto, der Text, das Internet…. Das kann ich nicht machen? Es wäre nicht die Wahrheit! Nun sind einige Tage vergangenen. Ich pfeif auf den ersten Mai, denn hier geht es um viel mehr, als nur ein Datum im Kalender. Hier geht es um das eigene reflektieren…. Dies habe ich dann getan und mein Beitrag ist nun hochaktuell.

Marschiert für den reinen Frieden in der Welt

Der 1. Maifertag. Als Kind bin ich an diesem Tag marschiert, für den Frieden auf der Welt, weil ich es so gelernt habe. Eigentlich ist es der Tag der Arbeit. Die Friedenstaube ist ein bekanntes Symbol aus dieser Zeit. Eigentlich, war dies für mich eine gute Sache. Niemand in der ganzen Stadt hat etwas anderes getan. Es wurde gefeiert, gesungen und musiziert… so war es im Osten von Deutschland. Grundsätzlich gab es viele friedliche Momente in meiner Kindheit, trotz dem kalten Krieg. 

Als die damaligen Grenzen gefallen waren, ging ich berufsbedingt auf die andere Seite. Ich war Botschafterin! Das heißt, diesen Weg haben nur wenige gewagt. Erst dann, wurde der Schmerz spürbar. Ich war Zielscheibe für verbale Angriffe. Die Trennung war immer noch da. Die Menschen hatten eine unsichtbare Grenze und es herrschten immer noch Unstimmigkeiten in vielen Bereichen.

Meine „große“ Familie war verstreut in ganz Deutschland und hatte Jahrzehnte in Trennung gelebt. Selbst da, erkannte ich die Wunden. Immer wieder Vorwürfe und östliche Minderwertigkeitskomplexe, obwohl die meisten Kollektiv waren. Immer wieder Diskussionen auf den Familienfesten. Es wollte geheilt werden ~ das Thema Ost/West. Ich war fest davon überzeugt, dass es nicht in die nächste Generation getragen werden darf, damit dieser Unfrieden endlich aufhört. 

Friedensgeschichten…

…kann jeder erzählen. Später lernte ich um diesen Tag herum, meinen jetzigen Partner kennen. Eine weitere Ost-West Beziehung sozusagen, nach den Gescheiterten. Also wieder Vorwürfe, kollektive und mittlerweile auch meine eigenen Erlebnisse mit den Menschen. Sie spiegelten meinen eigenen Unfrieden. Den Unfrieden, den ich aus meiner Kindheit/ Jugend mitgebracht hatte. All die Geschichten aus der Familie, aus dem Umfeld, aus dem Land….

Dann sind unsere Kinder geboren. Ich erzählte ihnen manchmal „von früher“, wie meine Eltern & Großeltern dies taten. Ich merkte, dass jede Generation ihre Aufgabe hat. Auch die letzten beiden Generationen, erlebten friedliche Momente, trotz Krieg. Krieg oder Frieden?! Es findet immer in Dir statt. Also, werden Inszenierungen gestartet, um uns einen äußeren Feind zu programmieren. Um unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, braucht es unseren freien Willen. Schauen wir frei~willig nach innen und geben dem Aufmerksamkeit, entpuppt sich so manches übernommenes Glaubensmuster. 

Wie Du Deinen inneren Frieden findest? Meine bewährten Tipps:

  • lasse die Vergangenheit los und lerne das Leben im Hier & Jetzt (weil, wir jetzt leben und nur für uns selbst verantwortlich sind)
  • lasse die Menschen los, die Dir nicht gut tun (verlasse die sogenannte „Schafherde“)
  • akzeptiere die Meinungen anderer, sie sind oft selbst gefangen (weil, alles darf sein)
  • schenke den Menschen Liebe & Dankbarkeit (denn, es gibt keinen äußeren Feind)

Ich bin erst vor kurzer Zeit darauf gekommen, dass der Heilungsprozess in mir selbst statt findet. Die ganzen Jahre schon. Ich bin nun in Frieden mit meinem Osten und meinem Westen. Wir sind nur Zielscheibe, wenn wir es zulassen. Ich bin in Frieden mit meinem Partner. Unsere Mitmenschen spiegeln unsere Themen und helfen uns unbewusst. Ich bin in Frieden mit mir Selbst. Meine Herkunft verleugne ich nicht, weil ich sie selbst gewählt habe. Ich bin Frieden! Danke auch, für Deinen Frieden!

Eure Erfahrungen, Wünsche und Ideen. Gerne könnt Ihr mir zu diesem Thema eine Email schreiben.

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