SelbstErkenntnis

Reine Veränderung

Sei die Veränderung, Mohnblume auf dem Kornfeld © Reinweiß by Susanne Reinhold

„Sei selbst die Veränderung, die du dir wünschst für die Welt!“ (Mahatma Gandhi)

Reine Veränderung ~ ist Heilung für Alle. Unser Familien- und Bekanntenkreis, macht sich hin und wieder Sorgen um die (freie) Schulbildung unserer Kinder. Wenn sich Menschen verändern oder Situationen, dann löst es in unserem Umfeld erst einmal Angst aus. Es ist der Spiegel zu denjenigen, die Dich halten wollen, in den Gewohnheiten und Ritualen. Hier wird ganz deutlich: Schau her, mit diesem Thema oder mit diesem Verhalten, kannst du ins „Reine“ kommen und dich versöhnen. Du kannst es heilen. Es kann sich verändern! …

Genauso, könnten wir uns auch um dessen Kinder Sorgen machen! Es sind Kinder die Verbote oder Prügel bekommen, weil sie schlechte Noten schreiben. Sie haben einen nicht ganz freiwilligen 40 Stundenjob, in dem sie nach dem Schulalltag, auch am Nachmittag von einer Aktivität zur nächsten gebracht werden. Impfungen und Antibiotika Behandlungen sind „normal“, um jeder Krankheit zu strotzen. Sie sehnen sich nach Wochenende und Ferien, wie ein Erwachsener nach seinem Feierabend. Kinder die ausbrechen aus dem „harten“ Schul- und Familienleben und später flüchten als Reisende Arbeiter in ferne Länder. Das ist die Belohnung, für die harte Arbeit, für die Leistung die erbracht wurde. Dies ist das Ergebnis, dass unsere kapitalistische Gesellschaft aus unseren Kindern und uns macht, wenn wir dem Allem blind folgen. Wer ist die Gesellschaft? Das sind wir! Also können wir es auch ändern!

Als wir uns vor einigen Jahren entschieden haben, auf eine freie Schule zu wechseln, war dies ein „Sprung ins kalte Wasser“ für uns Eltern. Wir wollten Veränderung und eine Alternative. Beispielsweise mehr Mitspracherechte, mehr Bewegung und mitgestalten. Und vor allem wollten wir, wieder ein friedliches Miteinander zu Hause. Weil unsere zwischenmenschlichen Beziehungen höchst strapaziert waren, gab es auch täglich Ärger mit Hausaufgaben, Tests und die Null-Bock Krankheit. Was die Sache wirklich zum Eskalieren brachte, war unsere eigene Angst nicht fühlen zu wollen. Es war genau der Spiegel, den uns die Kinder zeigten. Wir brauchten etwas Anderes, denn wir waren bereits an der Wand. Letztendlich war es der Schritt, dem Leben, der Schule und den Kindern zu vertrauen, dass sich alles zu gegebener Zeit, zum Besten aller Beteiligten regelt.

Kinder sagen immer was sie brauchen. Manchmal direkt und manchmal in etwas versteckter Form. Auch unsere Kinder tun das! Wenn man ihnen zuhört oder genauer nachfragt, bringen sie uns die Lösungen für „Probleme“ meistens schon mit. Gleichwohl sind wir als Erwachsene gefragt, passende Lösungen zu finden. Ja, und wir wissen nicht, wo der Weg unsere Kinder einmal hinführt. Wir können ihnen nur die Chance geben, in einem Umfeld aufzuwachsen, in dem eigenes Tempo erlaubt ist, in dem individuelles Wachstum erlaubt ist und in dem Potenzialentwicklung erlaubt ist. Dementsprechend mit Liebe und Vertrauen, selbstbestimmt zu Handeln.

Wir Erwachsene können diesen Prozess durch unserer eigenes Heilwerden unterstützen. Indem wir uns von alten Ängsten, Mustern, Programmen und Erwartungen lösen. Alte Ängste und Muster, die wir von unseren Eltern oder unserer eigenen Schulzeit übernommen haben. Alte Programme, die uns eine leistungsorientierte Gesellschaft vorgibt. Die größte Angst bei uns Eltern ist, dass aus unseren Kindern einmal „Nichts“ wird. Erwartungen, die wir uns selbst einmal an unser Leben gestellt haben und nun unsere Kinder verwirklichen sollen wie z.B. das Abi oder ein Studium zu machen.  Es gibt so viele Beispiele und es ist immer, nicht der Weg unserer Kinder!

Diese Manipulation durch alte Muster, Programme und Erwartungen findet natürlich nicht erst mit dem Schuleintritt statt, sondern beginnt bereits im Mutterleib. Dort nimmt das ungeborene Baby, bereits alle Empfindungen, Gefühle, Klänge, Töne, Bewegungen und Nahrung über die Mutter auf und speichert sie bereits in den wachsenden Zellen bzw. im Zellbewusstsein ab. Hier ist entscheidend, in welchem Bewusstsein sich die Mutter selbst befindet und von ihrem Umfeld beeinflusst wird. Mit der Art und Weise, wie die Geburt stattfindet, das Kind gestillt, getragen, geimpft, gewickelt und er-zogen wird, beginnt nun das Dilemma. Auch wir waren in diesem Modus gefangen. Unsichere Eltern kann man gut lenken… mit der Angst. Angst vor Krankheiten, vor Unfällen, vor Ausgrenzung, vor Nichtbildung, … es gibt so viel.

Ich konnte beobachten, dass es irgendwie jede Generation Eltern / Erwachsene immer besser wie ihre eigenen Eltern machen wollte. Es gab allerdings auch da die Eins-zu-Eins-Nachmacher, die Rebellen und die Eltern dazwischen. Wir haben also wieder die Chance, es besser zu machen! Viele wollen Veränderung, aber die Veränderung muss bei uns anfangen. Wenn wir immer das Gleiche tun, in unserem alten Kram festhängen, kann sich nichts ändern. Typischer Satz: „Das war schon immer so.“ oder „Das habe ich schon früher so gemacht.“ Das heißt nicht, dass alles schlecht war früher… nein, es ist eine andere Zeit, es gibt andere Kinder und es braucht andere Lösungen. Die Systeme sind zu starr und lassen keinen Freiraum. Es braucht Alles mehr Menschlichkeit, mehr Liebe und mehr Würde. Und damit sich diese Werte hier auf der Erde wieder aufbauen können, darf jeder bei sich selbst mit dieser Veränderung anfangen. 

Wie Du anfangen kannst, etwas zu verändern?

Meine bewährten Tipps:

  • Tue genau das, was Dein Herz Dir sagt bzw. Was andere von Dir nicht erwarten (Du verlässt die sogenannte „Schafherde“)
  • Nimm einen anderen Weg zu Deinem Ziel, z.B. probiere jeden Tag eine neue Runde mit dem Hund (Routine stoppen, lass Neues zu)
  • Sprich jeden Tag laut mit Dir selbst oder in den Spiegel ~ „Ich liebe mich, so wie ich bin!“ ~ „Ich schaffe das!“ (Übe Dich in Deiner Selbstliebe)
  • Ausmisten, verschenken, verkaufen (setzt Deine angestaute Energie frei)

Es gibt für diesen Umbruch im Denken, Handeln und Unterstützen schon etliche Studien, viel Literatur und eine Menge Vorträge (Online oder offline). Aus der Hirnforschung, in der alternativen Pädagogik (Waldorf ~ Montessori~ freie alternative Schulen) aus der Heilpraxis und Geistesforschung (Spiritualität, Quantenphysik). Es gibt Momente, da fühlt es sich an, ganz allein zu sein. So wie die Mohnblume auf dem Kornfeld. Das haben wir auch gedacht. Und dann merken wir, dass es noch viele andere Mohnblumen gibt. Wir treffen Menschen die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und es nun anders möchten. Wir haben auch einige Themen in unserem Leben bearbeitet, um unsere Kinder besser zu verstehen und uns besser zu verstehen. Wenn es uns dann bewusst ist, können wir es auch ändern bzw. auflösen oder heilen.

Dazu unterstützen wir zeitnah diesen interaktiven, gemeinschaftlichen Kongress. „Empower the child“ ist ein Impuls für die Freiheit der Kinder. Für unser inneres Kind und für uns Alle. 

www.empowerthechild.eu 

Schau doch mal rein…

 

 

 

 

Wer schreibt hier? ~ Reinweiß by  Susanne Reinhold ~ Raum für Reines & Weißes


Hat Dir dieser Beitrag gefallen?

Hier gibt es noch mehr: