Reines

Reine Dankbarkeit

Reine Dankbarkeit, es liegt in unserer Hand©Susanne Reinhold

„In einem dankbarem Herzen, herrscht ewiger Sommer.“ (Celia Layton Thaxter)

Das Prinzip der reinen Dankbarkeit, ist eines der wichtigsten Bausteine im Leben. Als Kinder wurde es uns eher antrainiert, wie eine Benimm-Regel. Immer wenn wir etwas bekommen haben, wurde deshalb ein „Danke“ erwartet. Wenn dies nicht gleichkam, halfen die Erwachsenen mit einem „Was sagt man da?“ oder „Wie heißt das?“ nach. Diese Erwartungshaltung, ist heute noch weit verbreitet unter den Menschen. Diese Haltung muss gar nicht geäußert werden, viele nehmen diese auch innerlich ein, was entsprechend zu Groll führt. Dank einzufordern ist deshalb genauso halbherzig, wie die Undankbarkeit selbst. Deshalb wäre ein spontanes und ehrlich gemeintes ~ Dankeschön! ~ schon die liebevollste Geste überhaupt.

Wie entsteht eigentlich Dankbarkeit?

Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Dankbarkeit entsteht durch Ge-Danken. Deshalb hatte ich bereits heute Morgen die Chance, positive Gedanken zu wählen, mich für das Gute im Regen zu entscheiden oder mich dem negativen Regen – Anteil zuzuwenden. Danke, für diesen Regen. Die Natur braucht ihn. 

Durch diese bewusste Entscheidung, unsere Aufmerksamkeit auf das positive zu lenken in unserem Tag und in unserem gesamten Leben, kommen wir in die Dankbarkeit. Die praktische Anwendung entsteht aus der Liebe. Vielmehr braucht es eine große Portion Liebe, um dankbar zu sein. 

Was bewirkt ehrliche Dankbarkeit?

Dankbarkeit entfesselt die Fülle des Lebens. Wir lieben das Leben. Sie verwandelt das, was wir haben in genug und mehr. Wir sind mit allem zufrieden. Durch sie wird eine einfache Mahlzeit zu einem Festessen, ein Haus zu einem Heim und ein Fremder zu einem Freund. Wir sehen in Allem das Gute. Sie gibt unserer Vergangenheit einen Sinn, bringt Frieden in unsere Gegenwart und schafft eine Vision für die Zukunft. Wir lieben uns so, wie wir sind.

Vor Jahren sagte mal eine Bekannte zu mir, ich solle aufhören, mich ständig für Alles zu bedanken, es würde sie ganz „kirre“ machen. Denn ich habe sie „unbewusst“ mit ihrer undankbaren Haltung konfrontiert. Wir können es auch spiegeln nennen. Viele Missverständnisse entstehen, weil ein Dank nicht ausgesprochen wurde, sondern nur empfunden. 

Welche Missverständnisse entstehen?

Dank zu empfinden ist die eine Sache. Dahingegen Danke zu sagen und Taten folgen zu lassen, ist die andere. Dem größten Missverständnis, dem ich in meinem Leben somit begenet bin, ist die Selbstverständlichkeit. Der Mangel an Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber dem Leben selbst und allem, was einem zufällt und gegeben wird, sei es bewusst oder unbewusst, ist die magerste Gegengabe für die Güte und den Segen, den wir empfangen dürfen. Nichts ist selbstverständlich! Zu diesen Missverständnissen kommt es, weil wir nicht ausreichend kommunizieren. Wir kommunizieren nicht über Werte und Schätze. Immerhin haben wir gedacht, der andere könnte meinen, es sei so oder so…. und das letzte Mal …. und das nächste Mal, usw. 

Wie kommen wir in die Dankbarkeit?

Die Wurzel ist im bewussten Denken. Dankbarkeit beginnt mit dem bewussten Auswählen der Ge`Danken`. Wenn wir bewusst unsere Aufmerksamkeit den Dingen zuwenden, die wir in unserem Leben bereits in Hülle und Fülle haben dürfen, können wir leichter Dankbarkeit ausdrücken. Während wir einem negativen Gedanken, bewusst einen positiven entgegensetzen, transformieren wir bereits durch die Liebe, die gesamte Haltung der Situation gegenüber.

Die Krone der Dankbarkeit setzen wir auf, wenn wir der innerlichen dankbaren Einstellung, auch Taten folgen lassen. Also wirklich bei Menschen, Situationen, Mutter Erde, der gesamten Natur und den Tieren, dem Universum usw. bedanken. Allerdings sollte es, aus tiefstem Herzen sein. Diese emotional, seelische, leichte, fröhliche und freie Haltung, bringt die Dinge wieder in Ordnung. Sie verändert uns und unser Leben und damit die ganze Welt! Wir können zuschauen, wie sich durch reine Dankbarkeit im Leben, die schönen Dinge ausdehnen. Das ist die „Öffnung“ für den Kanal, in dem Gutes zu uns kommt.

Welche Hilfsmittel gibt es?

Ich bin kein Freund von Ritualen. Vielmehr liebe ich spontane Dankbarkeit. Am Anfang jedoch kann das Schreiben in ein Dankbarkeitsbuch, sehr nützlich sein und erfordert etwas Disziplin. Hin und wieder tue ich dies auch. In der Dankbarkeit gibt es keine Negativität. So richten wir beim Schreiben unseren Fokus auf das Positive in unserem Leben. Übrigens hilft dies wunderbar, wenn wir mal krank sind. Außerdem können wir uns an „schlechten Tagen“, gerne wieder diesem Buch widmen und einfach darin lesen, wofür wir alles dankbar sind. Spontane Dankbarkeit entsteht im Tag. Der Intuition folgen, jemandem mal eine Karte schreiben, einen Baum umarmen, ein Lächeln schenken, ein dankender Blick, ein Tier streicheln und danke sagen. 

Dankeschön!

Abschließend möchte ich Dir danken, dass Du diesen Beitrag gelesen hast. Es liegt in unserer Hand, wie es im Bild so schön erkennbar ist, Dankbar zu sein und mit dieser Haltung dem Leben gegenüber, die Welt ein Stückchen besser zu machen! Danke!

Euer Feedback, eure Wünsche, eure Erfahrungen. Gerne könnt Ihr mir zu diesem Beitrag eine Email  schreiben. Melde Dich auch gerne zu meinem Newsletter an und erhalte meine Impulse per Mail! Danke!

Noch mehr Inspiration für Dankbarkeit in Deinem Leben findest Du hier ~ Lass Dein Licht strahlen ~Heimat ~ wo ist das eigentlich?