Selbsterkenntnis
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Raus aus der Angst

Raus aus der Angst, Dunkelheit ©Reinweiß by Susanne Reinhold

„Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt.“ (Ralph Waldo Emerson)

Das Jahr 2020 steht astrologisch unter einem Jahr, der vielen Veränderungen und Umwälzungen. Auch die Menschen, die sich den kosmischen Einflüssen widersetzen oder alles für Schmarrn abtun, werden momentan eines Besseren belehrt. Im Augenblick rüttelt es an meinem Nervenkostüm, es rüttelt an unser aller Nervenkostüm. Wir werden mit unseren Urängsten konfrontiert. Strukturen fallen wie Kartenhäuser zusammen und wir erleben Unsicherheit auf allen Ebenen. Deshalb, raus aus der Angst!

Die Erde dreht durch, so schaut es zumindest im ersten Moment aus. Und die Menschen gleich mit. Ist das wirklich wahr? Ist es nicht vielmehr so, dass es schon lange unter der Oberfläche brodelt. Uns ist im Inneren doch allen klar, dass es so auf keinen Fall weitergehen kann. Immer noch „höher, besser, weiter“. Das Klima dreht nicht erst seit kurzem am Rad und unsere Politik ist auch schon viel länger unterwegs in der Sackgasse, ohne die Wendekurve. In allen Teilen der Erde, gibt es Umwälzungen, Unruhen und Spannungen, die sich entladen.

Wird die Welt umgestellt?

Die Welt implodiert und das ist gut so. Gestern habe ich gerade über den „Reset“ (Neustart) gelesen und es ist der einzige Weg, wie wir global aus der Sackgasse herauskommen. Wir können nicht mehr den Weg gehen, den wir all die Jahre gegangen sind. Es ist wirklich an der Zeit, all die alten Muster zu durchbrechen und zum Wohle aller, zu entscheiden. Jeder für sich!

Die Welt, wie wir sie kennen, scheint so fortschrittlich. Wir streamen Filme, Serien und das neuste Handy und TV, kann nicht groß genug sein. Darüber hinaus fahren wir Autopilot, lassen unseren Rasen von Robotern mähen und unsere Wohnungen saugen. Deshalb sind wir nicht fortschrittlich. Jedoch hängen wir in alten Schleifen fest. Darum versklaven wir Tiere, essen Tiere, erniedrigen Frauen, Männer und Kinder. Zudem schütten wir unsere wunderschöne Erde mit Müll zu, bis hinauf auf die höchsten Gipfel der Berge und tief hinein in die Meere. Zudem verbauen wir jeden Zentimeter mit Beton und lassen unsere Gärten mit Steine zuschütten. Wir sind armselig und es wird der Tag kommen, an dem wir uns schämen. Der Tag kommt, an dem die Menschen mit Widerwillen an diese Zeit zurückdenken, wie an einen dunklen Fleck der ganzen Geschichte.

Es ist Zeit für den Wandel. Er ist längst überfällig. Was aber tun wir, wir erstarren vor Angst. Wohin man auch hört, wohin man auch schaut, herrscht Angst. Die Menschen fürchten die Stürme, sie fürchten die Krankheiten, sie fürchten die Politik, sie fürchten Nahrungsmittelknappheit. Sie haben Schiss! Deshalb horten wir in Deutschland auch Toilettenpapier und nicht Rotwein.

Ich verstehe das. Es kann einem die Luft zum Atmen nehmen, wenn wir es zulassen. In mir spüre ich das, wie meine Angst hochsteigt, wie sie sich großmachen möchte. Ich zittere, mir wird kalt und es ist um meine Herzgegend eine Aufregung, die ich kaum beschreiben kann. Außerdem liefert mir mein Verstand, einwandfreie Bilder in HD-Qualität, des Ganzen Szenario: Was alles sein könnte…

Ich möchte mit Dir in diesen Raum eintauchen, weil es jetzt dran ist, die Angst zu fühlen. Es spielt keine Rolle, welchen Ort du wählst. Es kann das Wartezimmer beim Arzt sein, im Auto auf dem Parkplatz, die Supermarktschlange oder in deinem Zuhause. Lausche in deinen Körper, wo auch immer das ist und du wirst die Angst hören, spüren, sehen. So, kommst Du raus aus der Angst!

Was macht die Angst mit uns?

Was geschieht, wenn die Menschen sich in diese Angst begeben, wenn sie gegenseitig in ihrer Angst aufgehen und sich auf sie konzentrieren? Sie erzeugen mehr davon, denn alles worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, wächst! Dies bedeutet, wenn ich die Angstspirale immer weiterdrehe und nicht hineinfühle. Die Angst hilft uns nicht. Sie bringt uns nicht weiter, sie lähmt, sie lässt uns erstarren und blockiert unser Denken, bzw. unsere Kreativität. Wie ich es bereits beschrieben habe, sie lässt mich zittern und mir wird kalt. Unsere Lebensenergie nimmt dabei enorm ab und ohne Lebensenergie, können wir nicht kreativ sein und werden auch eher krank. Wir stecken in unserem Leid fest. Man nennt das auch Opferhaltung. Angst verändert unser Energiefeld und zieht deshalb noch mehr Angst in unser Leben.

Das Spiel mit unserer Angst

Das Spiel mit unserer Angst, ist schon uralt und funktioniert einwandfrei. Zudem können Massen, mit Angst bewegt werden. Weiterhin lösen die Menschen, bewusst oder unbewusst, untereinander Ängste aus. Das können wir allerorts gerade sehen und vor allem bei denjenigen, die nach wie vor, den Massenmedien Glauben schenken. Wir haben aus diesem Grund, schon seit Jahren keinen Fernseher mehr. Überall die gleichen Bilder, Horror – Nach – richten, die sich in unseren Geist brennen. Es wird weiter gepostet, erzählt und dramatisiert. So werden Ängste auch häufig zwischen zwei oder mehreren Individuen geschürt. Die Eltern gegenüber ihren Kindern. Lehrer gegenüber ihren Schülern. Arbeitgeber gegenüber Arbeitnehmern, der Staat gegenüber seinen Bürgern usw.

Vielen Menschen ist das sogar klar und trotzdem fallen sie in diese Ohnmacht. Raus aus der Angst! Sie erkennen, dass es im Leben eigentlich keine Sicherheit gibt. Denn das Leben, unsere Wirklichkeit, ist von Grund auf – unsicher! Ich durfte das diese Woche, bei mir selber wiedererkennen und annehmen. „Wer nicht täglich seine Furcht überwindet, hat die Lektion des Lebens nicht gelernt.“ sagte Emerson. Dafür braucht es eine Portion Mut. Erst wenn wir mutig sind, können wir liebevoll sein. Mutig unsere eigenen Muster durchbrechen. Nur, wenn wir mutig sind, können wir die Wirklichkeit erkunden.

Liebe statt Angst

Was aber geschieht, wenn wir in diese Angst hineinfühlen? Was geschieht in einem Raum, den wir mit Liebe statt Angst füllen? Spüre die Angst ganz genau. Fühle sie und flute sie mit Liebe. Fühlen ist die Abkürzung. Wenn ich fühle, brauche ich nicht zu denken. Mir hilft oft, die Angst sich als ein Wesen – einen Schmerzkörper – vorzustellen, als einen Anteil in mir und ihn dann liebevoll in die Arme zu nehmen. Ja, das können wir uns im Geiste vorstellen und du wirst sofort spüren, wie sich alles verändert.

Nimm den angstvollen Anteil, so lange in deine liebevolle Obhut, bis du merkst, das sie schwindet. Atme tief ein und aus, in deinen Herzraum. Selbst im größten Schmerz, muss es deshalb für mich kein Leid geben, wenn ich den Schmerz fühle. Du wirst die Schwingung genau spüren, wenn Du es zulässt und eine Ruhe wird sich in Dir entfalten. Kannst du es fühlen, kannst du es spüren, in welchem Licht dieser Raum erstrahlen kann? Vertrauen und Frieden, kehrt in Dir zurück. 

Wege in Liebe gehen

Ich füttere die Angst nicht mehr, ich höre einfach auf damit. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich vor all dem Weltgeschehen die Augen verschließe. Neutral bleiben, ist die große Herausforderung in dieser Zeit. Mein Geist braucht nach wie vor Futter. Ich informiere mich in alternativen Medien und Foren. Ich werde einfach tun, was mir jetzt möglich ist. Was kann ich für die Erde, für die Menschen jetzt tun? Ich male Bilder der Wirklichkeit und manifestiere somit meine Zeitlinie. Meiner Intuition folgen, kreativ bleiben, Menschen beistehen, Gemeinschaften nutzen, die positiv gestimmt sind. Bemüht sein, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.

Menschen ein Lächeln schenken, wenn sie verzweifeln. Umarmen, wenn sie traurig sind. Beiträge schreiben, die Heilung, Hoffnung, Mut und Vertrauen schenken. Es gibt viele Wege, die in Liebe gegangen werden können. Raus aus der Angst und mutig sein. Ich möchte sie einfach nicht mehr nähren, mein Leben von ihr bestimmen lassen. So kann ich ein ehrlicher Beitrag sein, für die Erde! Ich kann nur ehrlich sein bzw. aufrichtig, wenn ich mutig bin.

Es ist Zeit, das Herz zu öffnen, soweit es nur geht. Angst zu haben ist nicht sonderlich schwer. Was wir brauchen ist diesen Mut. Der Wandel geschieht. Er lässt sich nicht aufhalten und er muss geschehen. Es ist die Geburt einer neuen Zeit. Es ist eine Epoche des Umdenkens. Alte Strukturen fallen zusammen, sie haben ausgedient. Geburten sind blutig, sie sind schmerzhaft und sie können von allerlei Komplikationen begleitet werden. Es kommt aber der Moment, wo das Neue auf die Welt gekommen ist und plötzlich ist alles gut.

Freuen wir uns auf den Wandel, lassen wir ihn geschehen und schenken wir ihm unser offenes Herz. Raus aus der Angst und rein ins Leben! Alles Liebe dabei ~ Susanne

Dankeschön senden an Susanne ©Reinweiß by Susanne Reinhold

Dankeschön senden an Susanne ©Reinweiß by Susanne Reinhold


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