Ganzheitliche Hausreinigung
Kommentare 1

Ordnung ist das ganze Leben

Eisblatt, Ordnung und Chaos in der Natur, Ordnung ist das ganze Leben ©Reinweiß by Susanne Reinhold

„Der Mensch denkt, er müsse dem vermeintlichen Chaos auf der Erde seine eigene Ordnung aufzwingen, da aber die Welt ihre eigene Ordnung hat, in welche der Mensch so nicht hinein passt – stürzt er die Welt von der natürlichen Ordnung ins Chaos. Das Gute und Traurige dabei ist, dass der Mensch seinen eigenen Untergang herbeiführt – es merkt – und trotzdem so weitermacht.“ (Zitat von Christian Farda)

Ordnung ist das ganze Leben. In der heutigen Zeit glauben wir oft, es sei eher schick, im Chaos zu leben. Chaos ist der Ausdruck von Kreativität und Phantasie und beherrscht die Kunst, sein Leben zu meistern. Ordnung ist Langweilig, minimalistisch, menschlich und eigentlich etwas Subjektives. Lange Zeit habe ich das Zitat gepflegt, „Ordnung ist das halbe Leben“ und mich gerne zu den Ordentlichen gezählt. Obwohl mein Leben ein einmaliges Chaos ist. Ich wage ein Wortspiel mit der Ordnung…

Demzufolge halten wir uns an auferlegten Ordnungen und ordnen selbst Dinge ein, in unserem Dasein. Ordnen und Ordnung halten, die Rangordnung unter sozialen Individuen klären, ist schon älter als wir denken. Es bringt uns Stabilität und auch Strukturen. Was wiederum, Systeme schafft.

Über die Zeit, hat der Mensch noch mehr Ordnungen erfunden, um für andere Menschen gewisse Rahmenbedingungen oder auch Randbedingungen zu schaffen. Wenn man sich über diese Rahmen/ Grenzen hinausbewegt, werden hohe Strafen erlegt, um mit den Menschen die gewisse „Rangordnung“ zu klären. Energetisch würde diese Klärung, ganz anders stattfinden. Atome finden im vermeintlichen Chaos, trotzdem zusammen. Dies funktioniert allein durch Schwingung.

Der natürliche Zustand des Menschen ist Liebe und diese Liebe ist für mich eine natürliche Ordnung. Zur Liebe gehört Freiheit, Mut und Vertrauen und ein Verbundenheitsgefühl, mit anderen Menschen und der Natur. Der Mensch ist selbst ein unerschöpflicher Liebesquell. In dieser Verbindung zur Natur und den Menschen, unterlassen wir alles, was dieser Verbindung und der Liebe schadet. Wir sperren niemanden mit unseren Ordnungen ein, weil wir selbst frei sein möchten. Wir projizieren keine Ängste auf andere, weil wir selbst im Vertrauen leben. Und wir hindern niemanden daran, mutig seinen Weg des Herzens zu gehen, weil wir ihn selbst gern gehen. Das kann nach Außen schon mal recht chaotisch wirken. Im Prinzip ist es ein Energieaustausch, um sich gegenseitig noch mehr zum Erfolg zu verhelfen. Wie gesagt, Atome finden im vermeintlichen Chaos, trotzdem zusammen. Dies funktioniert allein durch Schwingung und es ist trotzdem Ordnung. 

Die Rangordnungen der selbst gemachten Rahmenbedingungen zu klären ist ein Energieraub, kein Austausch. Wir können andere nicht gehen lassen oder wachsen lassen. Alle sollen sich innerhalb dieser künstlich geschaffenen Grenzen bewegen. Wer sind denn die Hüter dieser Grenzen, fragte ich mich vor kurzem? Das sind wir Menschen selbst. Nämlich alles was wir uns selbst nicht erlauben, verbieten wir dann auch den anderen. Wir bestrafen oder belohnen sie, wenn sie sich innerhalb oder außerhalb der Grenze bewegen. Daher kommt auch der Begriff „Zucht und Ordnung“ in Familien, Schulen, Klöstern, Ländern und beim Militär. Es hat den Anschein, dass diese militärischen Zustände weiter verschärft werden, weil sich immer mehr Menschen diesem künstlichen Rang widersetzen. 

Ich glaube, dass innere Ordnung und Umstände, äußere Ordnung und Umstände bringen und wechselseitig wirken. Wenn wir Menschen wieder lernen, „vor unserer eigenen Tür zu kehren“ und anderen das Gleiche gewähren, kommen wir in einen inneren Frieden. Frieden kann sich nur einstellen, wenn wir mit uns im reinen sind. „Mit mir im Reinen“ oder in Ordnung zu sein, ist, mich selbst zu reflektieren und selbst in meine Macht zu kommen. Alles zu hinterfragen und aus dem inneren, unerschöpflichen Liebesquell heraus zu handeln, für das große Ganze. 

Ordnung ist das ganze Leben. Beispielsweise auf unsere Wohn- und Lebensumgebung übertragen bedeutet dies, dass wir mit den Energien in unserem Umfeld immer etwas zu tun haben und diese auch ändern können. Ändern wir unsere innere Einstellung, ändert sich unser Äußeres Umfeld. Allerdings meine ich nicht den blinden Gehorsam, den viele an den Tag legen. Sondern, ein in sich hohes Schwingungsfeld erzeugen, indem wir genau für unsere Herzenswünsche und für uns selbst einstehen. Wie gesagt, Atome finden im vermeintlichen Chaos, trotzdem zusammen. Dies funktioniert allein durch Schwingung und es ist trotzdem Ordnung. 

Ordnung ist deshalb für mich, das ganze Leben. Es beinhaltet dieses scheinbare Chaos, was gar keines ist. Die Herausforderungen des Unbekannten trotz aller Ängste anzunehmen, ist mutig. Auch der Blick nach innen, gehört für mich dazu. Die Angst ist da. Doch wenn wir uns diesen Herausforderungen – „dem Chaos“ – immer wieder stellen, verschwindet sie allmählich. Das ist genauso, wenn wir immer wieder Grenzen überschreiten, aber nicht mehr belohnt oder bestraft werden dafür. Die Freude, die das Unbekannte mit sich bringt, der Vulkanausbruch, die Ekstase, die damit einhergeht, macht uns stark. Sie gibt uns eine gewisse Integrität und schärft unsere Intelligenz. Zum ersten Mal stellen wir fest, dass unser Leben nicht langweilig „chaotisch“ ist, sondern ein „ordentliches“ Abenteuer! Und ständig schwindet unsere Angst und wir sind immer auf der Suche, nach dem nächsten Abenteuer, nach der natürlichen Ordnung.

Für diesen Beitrag, habe ich ein Foto aus diesen vereisten Dezember Tagen angehängt. Es zeigt deutlich, dass die Natur einer gewissen Ordnung folgt. Im Wachsen und Werden, sowie im Vergehen und Sterben. Das wiederum nach einem vermeintlichen Chaos aussieht.

Euer Feedback, eure Wünsche, eure Erfahrungen. Gerne könnt Ihr mir zu diesem Beitrag eine Email  schreiben.

Dankeschön senden an Susanne ©Reinweiß by Susanne Reinhold

Dankeschön senden an Susanne ©Reinweiß by Susanne Reinhold


Hat Dir dieser Beitrag gefallen?

Hier gibt es noch mehr:

1 Kommentare

  1. Liebe Susanne,
    ich kenn den Spruch auch, „Ordnung ist das halbe Leben“ und ich sage es auch immer meinem Sohn bei dem oft „das Chaos“ im Kinderzimmer herscht und man sich darinnen gar nicht wohl fühlt, dann sage ich ich, Komm wir räumen gemeinsam dein Zimmer auf und machen es schön sauber und danach fühlen wir uns beide wieder ganz wohl da drin, was er mir dann auch bestätigt. Ja da muss ich dir recht geben, Ordnung ist das ganze Leben, es prägt einen die Jahre und es fühlt sich gut an in der Ordnung zu leben. Ich bin die letzten Jahre oft umgezogen und immer habe ich alles wieder an die selben Orte im Schrank zurückgelegt, Umzug für Umzug. Wenn ich etwas suche braucht es nur einen Griff und ich habe es in der Hand. Es kam natürlich auch schon vor das ich etwas gesucht habe und nicht gleich gefunden habe, da war die Ordnung etwas gestört und ich habe andere Gegenstände, Zettel oder andere Dinge einfach drauf gelegt, da war es wieder Zeit Ordnung zu schaffen und aufzuräumen, wie im Zimmer meines Sohnes. Schöner Beitrag, weiter so…Daumen hoch Liebe Grüße C.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.